Spielen verboten?
Wer kennt das nicht: Als leidenschaftlicher Spieler, der den lieben langen Tag am liebsten damit verbringen würde, den Highscore seines neuen Spiels zu knacken, erregt man häufig die Gemüter seiner Mitmenschen. Sei es da der Freundin, die gerne einmal kuscheln würde, oder das der Mutter, die einen ständig zum Lernen ermahnt. Niemand versteht, dass es gerade wirklich nichts Wichtigeres gibt, als den Endboss zu besiegen.
In solchen Fällen ist die Lösung meist sehr einfach: Die Beteiligten Personen gehen sich am besten aus dem Weg. So kann sich niemand vom anderen genervt fühlen. Leider geht dies nicht immer so leicht, vor allem dann nicht, wenn sich die Erziehungsberechtigten (manchmal zu Recht!) einmischen und vielleicht sogar ein Spielverbot austeilen. Tja, und nun? Ich habe mich auf die Suche nach Tricks gemacht, mit denen man diese Verbote umgehen kann. Hier kommen die Antworten der befragten Personen:
Linus, 12 Jahre: „Wenn mein Freund Wii – Verbot hat, dann kommt er einfach nach der Schule mit zu mir. Erst machen wir brav unsere Hausaufgaben und dann spielen wir nur noch mit der Konsole. Ich glaube, seine Eltern wissen das nicht. Aber das Spielen auf der Wii macht zu zweit sowieso mehr Spaß, darum vermisst er sie in seinem Zimmer eigentlich gar nicht!“.
Bastian, 16 Jahre: „Im Karibu Gartenhaus meiner Oma stand ein Fernseher. Das Gartenhaus lag in einem Schrebergarten, da sind meine Eltern nicht einfach so vorbeigekommen. Mein bester Freund und ich, wir haben uns dort getroffen und er hat seine Konsole mitgebracht. Die hat er sich heimlich zurück geholt, weil er genau wusste, wo seine Mutter die versteckt hatte. Leider kam es doch einmal heraus, weil die Konsole weg war und seine Mutter danach gesucht hatte. Aber das hat lange gedauert!“
Mareike, 18 Jahre: „Oh, ja. Ich habe früher oft Internet – und Computerverbot bekommen, weil ich lernen musste. Ich bin dann einfach ins Internetcafé gegangen und habe von dort meine Mails beantwortet. Die Computerspiele haben mir in dieser Zeit aber schon gefehlt!“