Beauty ? ein Thema in Computergames?
Computergames sind nach wie vor durchaus umstritten. Bei den meisten Eltern gelten sie als überflüssige Zeitverschwendung. Besonders nach den aktuellen Amokläufen an Deutschlands Schulen sind Spiele, in denen Menschen umgebracht werden in der Diskussion wie nie zu vor: Sollen sie ganz verboten werden? Wie kann man verhindern, dass Jugendlichen der Zugang zu diesen Spielen verwehrt bleibt? All dies sind Fragen, mit denen sich sowohl Eltern als auch Politiker beschäftigen.
Das Verbot solcher Spiele ist jedoch nicht einfach umzusetzen, vor allem wenn die Spielenden bereits ihre Volljährigkeit erreicht haben. Jedoch gibt es im Moment auch andere Spiele, die den Experten Sorgen machen, vor allem weil es hierbei um die sensiblen jungen Mädchen geht. Bei diesen Spielen handelt es sich um sogenannte Beauty Games.
Innerhalb dieser Spiele können die Mädchen ihre Fantasien ausleben und in eine zweite Welt eintauchen, in der man sich alles leisten kann, sogar ein perfektes Aussehen. Man kreiert sozusagen sein zweites Ich und kann dabei völlig frei entscheiden, wie man aussehen möchte, so man wohnen möchte, welchen Beruf man ausüben will und welchen Partner man haben möchte.
Dies reicht so weit, dass man sogar den Schönheitschirurgen aufsuchen kann, um gewisse Makel am eigenen Körper noch zu verbessern. Andere Spielteilnehmer können dann Bewertungen abgeben, was sie von der gemachten Figur halten. Je nachdem kann man sich entscheiden, ob man sein Ich behält oder ob man sich nochmals neu erschaffen sollte.
Die Gefahr besteht allerdings darin, dass einige der Mädchen dieses Spiel auf das richtige Leben übertragen. Sie vergleichen all die Dinge in dem Game mit der Realität und sind dann umso enttäuschter, wenn sie erfahren müssen, dass im realen Leben nicht alles auf Knopfdruck passiert, sondern man für Veränderungen hart arbeiten muss, sofern man sie überhaupt erreichen kann.